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Hier mal ein Zitat aus einer mail vom Vplt zum Thema (Pflicht-)Versicherung bei einer BG :

 

"Die für die Veranstaltungstechnik zuständige Berufsgenossenschaft ist die Verwaltungs-BG. Das ist "historisch" bedingt (Theater-Mitarbeiter, Theater als Teil der kommunalen Einrichtungen, gewissermaßen also der "Verwaltung" ...).Außerdem ist die Verwaltungs-BG für alle "sonstigen" Gewerke zuständig, die sich nirgendwo eindeutig zuordnen lassen. (Dazu gehört z.B. auch das Bewachungsgewerbe, aber auch die angestellten Profi-Fussballer:-).

Die korrekte Betriebs-/Berufsbeschreibung für den Aufnahmefragebogen lautet:

"Planung von veranstaltungstechnischen Dienstleistungen und deren Realisierung." [Gilt auch für die Gewerbeanmeldung Veranstaltungstechnik ]

Bitte nur so verwenden, auch wenn Ihr Eure Tätigkeit vielleicht selbst etwas anders beschreiben würdet.Als fest angestellter Mitarbeiter (auch Azubi) ist man automatisch in der BG des Betriebes pflichtversichert. Der Betrieb zahlt die Beiträge.Als Selbständiger kann man sich in der BG freiwillig versichern. Versichert sind dann alle Arbeitsunfälle sowie Wegeunfälle, also Unfälle auf dem Weg zur und von der Arbeit bzw. zum Job. Die BG übernimmt praktisch alle im Zusammenhang mit einem Arbeitsunfall entstehenden Kosten und Folgekosten, also ggf. auch Reha- Kosten, Überbrückungsgelder, schlimmstenfalls sogar eine Rente.

Dabei ist für die freiwillig Versicherten das Verhältnis Preis ./. Leistung meines Erachtens von keiner privaten Unfallversicherung zu schlagen. Ich selbst bin auch freiwillig in der Verwaltungs-BG versichert.Für einen Jahresbeitrag von 320 EURO würde ich dort nach einem Unfall für die gesamte Zeit der ärztlich bescheinigten Arbeitsunfähigkeit ein sog. "Verletztengeld" von täglich 155 EURO bekommen, im (hoffentlich nicht eintretenden) Falle einer dauerhaft vollständigen Arbeitsunfähigkeit eine Vollrente von 46.700 EURO im Jahr (!) (alle Werte ca.-Beträge).Näheres über die Verwaltungs-BG erfährt man auf deren homepage www.vbg.de, da gibt es auch eine schöne kleine Broschüre mit Rechenbeispielen (man kann sich nämlich auch niedriger oder höher versichern):

http://www.vbg.de/download/F06_3_Auflage.pdf

Frank Preuss vom Versorgungswerk ( www.vdmv.de ) hat mir übrigens seinerzeit höchstpersönlich die Mitgliedschaft in der BG angeraten, weil auch nach seiner Meinung keine derartigen Leistungen für einen so niedrigen Beitrag am "freien Markt" zu bekommen sind.

Dass zusätzlich eine private Unfallversicherung Sinn macht, steht außer Frage. Die wird aber im Falle eines Arbeitsunfalls nicht mit derartigen Leistungen glänzen können wie die BG, sondern eben hauptsächlich zur Risikoabdeckung im privaten Bereich (Wochenendsport, Heimwerkeln ...) dienen."

Es grüßt die VPLT-Geschäftsstelle

 

 

 

 

 

 

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